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Dienstag, 28. Dezember 2010

Der süße Lolli im Zuckerwatteland

Auch alte und schrumpelige Glockentürme haben ihren Reiz. Nachdem sie jahrelang nicht mehr geläutet wurden, hat sich der süße Männernektar, eine Mischung aus verkrustetem Sperma und Urinresten, zu einem aromatischen Eichelhonig zwischen Eichel und Vorhaut angesammelt. Seine warme goldig-gelbe Farbnuance lässt einem danach gelüsten ihn inbrünstig aus den Falten zu saugen und an den Gaumen zu pressen, um den süßen Moment kulinarischer Erregung vollkommen auszukosten. Noch hängt die herrliche Verführung schlaff zwischen den runzligen Schenkeln, doch sobald meine jungen, gut durchbluteten Lippen in dessen Nähe geraten, stellt sich die pralle Süßigkeit, bereit dazu vernascht zu werden, auf. Sanft und gierig lutsche ich an dem kandissüßen Lolli und schlürfe schmatzend den süffig-süßen Geschmack und lasse ihn auf meiner Zunge zergehen so wie es sich für eine Genießerin gehört. Ich gehöre nicht zu den Kostverächterinnen, die angewidert solche Köstlichkeiten zurückweisen. Nein, solche Momente gehören bis zum letzten Moment ausgekostet. Beim gierigen Nuckeln kitzelt mir unentwegt sein bauschiges, vom Alter der Pigmente beraubtes Zuckerwattenschamhaar in der Nase und dessen betörender Geruch verwöhnt meine Nase bis das Lutscherlebnis in einem kulinarischen Feuerwerk von sahniger Männermilch in meinem Mund sein befriediegendes Ende findet.